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Ablage spontan anfallender Informationen

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Motivation

Oftmals im Leben fallen Informationen an welche nicht gleich verwertet werden können. Für viele dieser Informationen habe ich eine Lösung zur Ablage gefunden. Natürlich stellt das Ablegen der Information kein Problem dar. Allerdings möchte man ja die Information auch irgendwann mal wieder finden und das evtl. auch noch gezielt. Dazu ist eine strukturierte Informationsablage erforderlich. Praktisch habe ich mit „Simplify your life“ und „Getting things done“ herumgespielt aber nicht den wirklichen Durchbruch erzielt. Dennoch kann von allem ein bisl Methodik benutzt und im täglichen Leben eingesetzt werden. Ich werde diesen Artikel nutzen um nach Informationsart gegliedert zu erläutert wie ich die Daten verwalte.

Artikel aus Fachzeitschriften

Eine Informationsart die ich bisher am besten in den Griff bekommen habe sind interessante Artikel aus Fachzeitschriften. Was mit dem Lesen und Sammeln ganzer Jahrgänge der c’t begann hat sich stetig weiter entwickelt. Zunächst habe ich die Zeitschriften einfach irgendwo gestapelt und wenn ich den Artikel bräuchte könnte ich ihn ja jederzeit wieder lesen – Denkste. Bei dem System fehlen die Metadaten. Was Du nach einem Monat noch weißt ist, dass Du mal einen Artikel zu dem Thema gelesen hast aber nicht wie er genau hieß, wer der Autor war, in welchem Heft er war und nach einem Jahr hast Du definitiv keine Lust mehr den Berg an Heften Mal eben schnell zu durchsuchen.

Also die interessanten Artikel eingescannt und auf externer Festplatte abgelegt. Es fehlen weiterhin die Metadaten und die Qualität der Scans ist so schlecht, dass sie im Prinzip unbrauchbar sind wenn man wirklich mal Details sucht. Klar mit einem einfache Verwaltungsprogramm ließe sich das in den Griff bekommen aber da gibt es eine ganze Menge und jedes arbeitet anders, viele bieten viel zu viel Funktionen – selber schreiben wäre mal ein Ansatz.

Ja und nun was hat geholfen? Geholfen hat http://www.bibsonomy.org/ dort lassen sich Abstracts und Excerpts zu Artikeln ablegen. Inzwischen lassen sich diese auch bewerten, teilen, taggen, und es lassen sich Relationen aufbauen. Genau was der Mensch brauch ohne das es zu viel wird. Aktuell also lese ich die Artikel, stelle dazu ein Abstract auf bibsonomy ein, ergänze dieses mit einigen praktischen Hinweisen für mich selbst und dann ist es in der Regel schon geschafft.

Handelt es sich allerdings um einen Artikel in dem es um Dinge geht die auch ein Mal praktisch ausprobieren möchte dann kommt der Artikel in eine temporäre, physische FIFO Ablage am Schreibtisch. Dort entnehme ich immer Artikel wenn ich Zeit für ein kleines Experiment finde. Diese Experiment führe ich dann aus z.B. bei Programmiersprachen und Algorithmen landen diese immer auf github und bei Hardware werden der Raspberry Pi und die Freifunk Router genutzt. Das Ergebnis des Experiments beschreibe ich dann auf einem passenden meiner Blogs und dann wird der Papierartikel vernichtet.

Nach einiger Zeit lohnt es sich im Internet nach einer Veröffentlichung der Artikel zu suchen und die PDFs auf bibsonomy hoch zu laden oder auch nur zu verlinken. Links haben aber den Nachteil, dass diese im Laufe der Zeit ungültig werden. Die PDF Variante hat den Nachteil, dass ein entsprechendes Copyright beachtet werden muss.

Bücher

Meine Bücher kaufe ich inzwischen nur noch als eBook (Ich bin mir des Risikos bewusst, dass wir hier eine völlig neue Vermarktungsstrategie für die Wirtschaft öffnen – das Buch gehört uns nicht mehr wir erwerben nur die Möglichkeit es zum Lesen zu nutzen, eine Art Leigebühr und Frechheit zu gleich). Wenn möglich ist natürlich immer die DRM freie Variante vorzuziehen, da die Bücher sonst nicht verborgt und weiter gegeben werden können. Leider hat sich aber für mich herausgestellt, dass mit dem epub Format die für mich beste Möglichkeit besteht den Inhalt an das Wiedergabegerät anzupassen und Zeichenhöhe sowie Zeilenumbrüche skalieren zu lassen – das geht bei PDF meist nicht. Ich kaufe meist auf buecher.de im epub Format lade dann mit Adobe Digital Edition runter (hab keine Alternative gefunden), importiere dann in calibre und habe calibre so konfiguriert das die Bibliothek auf dropbox abgelegt wird. So kann ich von diversen Geräten darauf zu greifen. Auf Android Geräten benutze ich PocketBook damit lassen sich Notizen, Markierungen und Lesezeichen per dropbox auf alle Geräte synchronisieren. Eine sehr gute Alternative zu buecher.de ist auch Oreill’y dort bekommt man zum physischen Buch auch eine PDF Version gratis dazu – kann das physische Exemplar dann halt verborgen und kostenlos weitergeben.

Dennoch habe ich natürlich noch eine Menge alter Buchexemplare. Von diesen konnte ich mich immer nicht trennen und so blieben sie im Schrank und nehmen einen nicht unerheblichen Platz in meiner Wohnung in Anspruch. Doch auch dafür habe ich eine Lösung gefunden: http://www.bookcrossing.com/ Dort können Bücher registriert und in die freie Wildbahn entlassen werden. Da man sich anschließend einbildet, man könne diese jeder Zeit wieder bekommen durch Kontakt des aktuellen Besitzers – trennt man sich leichter von den Exemplaren.

Notizen ala Spickzettel

Manchmal fallen Informationen an die für einen Spickzettel geeignet wären – doch man ist nicht mehr in der Schule – was nun? Ein neues Tastenkürzel am Computer herausgefunden? Eine neue Formel zu Kontokorrentrechnung gefunden? Na dann nix wie auf http://cheatography.com/ als CheatSheet abgespeichert. Dort lässt sich alles ablegen was der Mensch so brauch. Denkbar sind auch Kochrezepte etc. CheatSheet heißt eigentlich nix weiter als Spickzettel und genau dafür ist das Portal super geeignet.

Sicherheitsrelevante Infos

Passwörter, Seeds für Wallets, Zugangskodes, TAN Listen und 2 Phasen Authenticationen ließen sich bislang super auf wuala einem recht sicheren online Speicher lagern. Wie es mit den richtig guten Dingen halt immer so ist – sie fallen recht schnell weg. Nun gibt es Alternativen wie Tresorit aber die sind nicht wirklich gut 😦

Achso, natürlich werden die Passwörter und Zugangsdaten dort nicht einfach so abgelegt sondern man legt die Datenbasis seines Passwortmanagers dort ab! Lange Passphrase wählen, das erschwert das Ausspähen zumindest etwas.

Fotos

Hier habe ich eine Lösung gefunden die leider nicht mehr zur Verfügung steht. Ich habe frühzeitig bei Flickr einen Bezahlaccount gekauft und damit ein unendliches Volumen erworben. Alle 2 Jahre muss ich zahlen aber dafür kann ich alles hochschaufeln angefangen vom Urlaubsfoto über die eingescannte SteuerId bis hin zum regen Briefverkehr mit Behörden. Gut über Datenschutz darf man an der Stelle nicht nachdenken aber wenn man wirklich nach seinem Tode im Gedächtnis der Menschheit bleiben möchte muss man entweder ein Genie oder ein absoluter Trottel sein – das mit dem Genie hat bislang nicht funktioniert, die zweite Lösung ist wahrscheinlicher 🙂

Für freie Fotos die unter einer CC Lizenz stehen bietet sich die Duplizierung auf https://commons.wikimedia.org an. Wie lange diese dort überleben und wann der Platz zu knapp wird weiß ich nicht. Auf jeden Fall kann man den Ort nicht als privates Fotoalbum nutzen. Es werden nur Bilder welche den Richtlinien entsprechen und die exakt mit Verwaltungsmerkmalen (am wichtigsten ist die Lizenz)  ausgestattet sind aufbewahrt.

TODOs

Wie man aber sieht bestehen noch TODOs in Bezug auf Bilder, Videos, Musik, etc. Die Lagerung auf externen Speicherträgern bedingt auf jeden Fall auch den Einsatz eines Verwaltungsprogrammes welches das Hinzufügen und Suchen nach Metadaten unterstützt. Ein Online Speicher wäre insofern besser, dass man von diversen Endgeräten Zugriff hätte.

 

 

Informationen die sich nicht ablegen lassen

Speisen die mir schmecken:

  • Hövels 0,4 in Hamburg im Brodersen
  • 1/2 Labskaus im Fischerhaus in Hamburg Am Fischmarkt
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Yoga zum Wiedereinstieg

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Motivation

Nun habe ich schon etwa 3 Jahre überhaupt keinen Sport mehr betrieben. Von den paar Versuchen mit Klettern und Bouldern mal abgesehen. Nicht mehr regelmäßig Eislaufen gewesen, keine Inliner mehr gefahren und auch keine längeren Radtouren mehr unternommen. Irgendwie fühle ich mich schon gar nicht mehr wie ein Mensch. Das Durchschnittsalter auf Arbeit liegt vermutlich mindestens 10 Jahre unter meinem. Soll heißen die nehmen einen auch nirgendswo mit. Bleibt nur wieder bei Null anzufangen. Also zunächst mal ein bisl Bewegung und Dehnung und Gelenkigkeit.

Um das zu erreichen habe ich mir Yoga ausgesucht. Zu Studienzeiten hat mir das schon immer sehr gute Entspannung verschafft und den Körper soweit fit gehalten, dass er in der Lage war Sport zu betreiben. Zusammen mit Autogenem Training und Progressiver Muskelentspannung lassen sich dann auch Zeit hoher Anforderungen überbrücken.

Also frisch ans Werk und ein paar Übungen zum Einstieg ausgesucht.

Übungsablauf

  1. Der Baum
  2. Baucheinzieher
  3. Japanischer Sitz
  4. Zusammengerolltes Blatt
  5. Sitzender Held
  6. Übergang in den liegenden Helden (optional)
  7. Bogen
  8. Perfekter Sitz zum Ausklang

Die Übungen habe ich aus [Zebroff91] entnommen.

Übungsvideos

Auf youtube gibt es netterweise diverse Videos welche das ganze viel besser als jedes Buch darstellen. Ein paar liste ich hier auf.

1 Der Baum

2 Baucheinzieher

3 Japanischer Sitz

4 Zusammengerolltes Blatt

5 Sitzender Held

5 Liegender Held

7 Der Bogen

8 Perfekter Sitz

Quellenverzeichnis

[Zebroff91]

Zebroff, Kareen (1991), ‚Yoga für jeden‘, Falken Verlag.