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Offline bloggen auf WordPress.com

Ok, also heute geht es mal nur um das Bloggen auf WordPress.com selbst und die damit verbundenen Leiden. 

Kurze Historie – wie habe ich bisher Weblog Artikel geschrieben? Zunächst natürlich mit dem Online Editor auf WordPress.com, den alten Editor welchen man noch über die wp-admin Seite erreichen kann. Der neue Editor wurde mir lange angeboten doch der enthält für mich zu viele Barrieren aber dazu später mehr.  Auf der Suche Werkzeugen mit denen ich meine Blogartikel entspannt am PC schreiben und dann hochladen kann ohne das diese vom Look & Feel des Blogs abweichen habe ich nach diversen Versuchen BlogDesk als Editor lieben gelernt. Doch dieser läuft nur auf Windows und so wäre es schön gewesen wenn er als Open Source zur Verfügung gestellt worden wäre. Dazu hat sich Entwickler Johannes Oppermann trotz diverser Bitten im Forum aber leider nicht hinreißen lassen. Irgendwann wurde dann der Support des Editors eingestellt. Aktuell kann man BlogDesk noch in der Version 2.8 downloaden aber eine Weiterentwicklung oder Anpassung an die aktuellen APIs bleibt wohl aus und so lassen sich eben nur Basisfeatures nutzen, was mit der Zeit zu unschönen Blogeinträgen führen kann. 

Also nun nach etlichen Jahren dann mal wieder nach WordPress.com Offline Authoring Tools gesucht und gefunden! Endlich WordPress.com selbst hat es offensichtlich endlich geschafft einen Editor für alle Plattformen (Windows, Linux, iOS, Android) zur Verfügung zu stellen. Der Nachteil: Es ist der neue Online Editor. 

Ok, er ist besser geworden. Mit der Offline Anwendung unter Linux habe ich es unverzüglich hinbekommen zwischen meinen Blogs zu wechseln ohne in den blöden Reader Modus herein zu geraten aus dem man Online nur über URL Manipulationen wieder rauskommt. Aber das Design ist trotzdem grausam. Ja ich habe jetzt Platz zum Schreiben denn der Mittelbereich ist erfrischend breit und im Vollbildmodus auch hoch genug. Doch frage ich mich warum ich links und rechts vom Text 5cm ungenutzten breiten Rand benötige? Nicht das die Seite dann zu Ende wäre, nein rechts folgt dann erst noch die Spalte mit den Einstellungen. Effiziente Platznutzung geht anders. Aber gut, einen Vorteil hat es der Lesefluß wird nicht durch Werbung, Optionseinstellungen oder anderen Interaktions- bzw. Informationselementen gestört. Man wird also beim Korrekturlesen nicht abgelenkt und gedanklich rausgerissen. Vermutlich ist das sogar gewollt – vielleicht ist es auch tatsächlich die beste Art das zu Erreichen – kann ich nicht beurteilen, da ich keine Möglichkeit besitze die Ränder auszuschalten. 

Was mich natürlich stört ist das schreiende Weiß – als ob ich in einen Autoscheinwerfer schauen. Wenn ich länger schreibe dann die ganze Zeit geblendet 😦 Ja ich will auch kein Schwarz aber irgendwie müsste es sich dimmen lassen. Ideal wäre Chamoise als Hintergrund mit dunkelblauer Schrift und die Randbereiche einstellbar in Grün- oder Graufarben. Wobei wir auch gleich beim Thema sind. Natürlich möchte ich für die Leser meines Weblogs ein möglichst angenehmes Leseerlebnis. Das fängt bei den Farben an und die sollen auf meinem Blog eben auch Chamoise als Hintergrund und dunkelblau als Schriftfarbe sein. Wie bitte kann ich das dem Editor erklären? Und ja ich möchte es nur einmal sagen und nicht für jeden Artikel wieder erneut! 

So dann noch eins. Was soll das mit den halbdurchscheinenden Menüs im oberen Bereich? Warum schimmert dort der Text den ich eben geschrieben habe durch? Damit ich die Menüs nicht mehr richtig erkennen kann oder um sicherzustellen, dass das Menü meinen Text nicht verändert hat? So ein Quatsch! Ich will keinen Text hinter der Menüleiste sehen – das stört! Zum Glück hat jedes Symbol einen Tooltipp der mit schwarzen Hintergrund erscheint und damit den durchscheinenden Text komplett absorbiert. Alle? Naja bis auf die Auswahlbox mit der Strukturauswahl, also wo ich festlege ob es ein Absatz, eine Überschrift oder sonstwas wird.

Ansonsten scheint das Ding aber besser zu sein als es anfangs schien. Die Übersicht zu den Tastenkürzeln ist gelungen und die Kürzel funktionieren sogar. Man fühlt sich gleich wieder heimisch, ein angenehmes intuitives Arbeiten wie früher unter MS Works. 

Aber warum zum Geier lässt sich die blöde Hintergrundfarbe nicht ändern. Es kann doch nicht sein, dass ich jetzt wirklich ins HTML Tab muss und da irgenwas als Hintergrund einstellen muss oder das ich einen alten Artikel kopieren muss nur um den für meinen Blog korrekten Hintergrund zu erhalten. 

Naja die Zukunft war früher auch besser.  In dem Sinne

Hulu

 

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