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32C3

Der jährliche Weihnachtstress

Jedes Jahr das Gleiche, im Dezember zunächst der Run auf die Geschäfte um schnell noch die benötigten Geschenke zu besorgen. Dann die Sache mit dem Baum, das Geputze und die Familie ist in heller Aufregung. Dann noch das Besorgen der Weihnachtsgans und irgendwann liegen die Nerven blank. Jahr für Jahr die gleiche Leier und man fragt sich ob dies ewig so weiter geht. Und ja genau das wird es wenn man nix aktiv dagegen unternimmt. Dabei würde man sich doch gern auch einfach mal entspannt zurücklehnen und mit Freunden über Computer und drum herum quatschen. Doch welche Freunde haben schon über die Feiertege Zeit? Ganz abgesehen das ja die Familie auch was vom Papa haben will. Da hilft nur eins, ein Plan! Dieses Jahr geht es zu einem Congress von Computerbegeisterten und die Familie bekommt eine Woche Urlaub in der schönen Hansestadt Hamburg spendiert nebst Geld fürs Shopping. Das kann eigentlich nur gut ankommen und Bingo es ist ok.

Der Erstkontakt

Nachdem es dann wirklich geklappt hat und ich im Internet per google die richtige Seite des CCC gefunden habe war ich zunächst etwas verwundert über die spärlichen Informationen. Gut es war Oktober und wie ich aus der Presse wusste wird der Congress erst im Dezember zwischen Weihnachten und Silvester stattfinden. Doch zumindest war schon ein Eintrag zum Zeitraum zu finden. Also die Seite schnell gemerkt und einmal in der Woche besucht. Inzwischen ist es November und endlich gibt es Infos zu Congress doch wo bekommt man die Karten her? Egal, auf jeden Fall ist inzwischen klar es ist Hamburg und nicht Berlin und es findet vom 27.122015 bis 30.12.2015 statt. Damit lässt sich das Hotel schon mal reservieren. Wo genau? Hamburg-Dammtor in der Nähe des CCH. Es gibt sogar Züge die von Nürnberg bis Dammtor ohne Umstieg durchfahren.

Dann endlich ist es auch möglich Tickets im Internet zu ordern. Die Preisgestaltung ist vielfältig, jeder soll so viel zahlen wie er möchte. Nicht subventionierte Tickets beginnen bei 130€ Als Jugendlicher kommt man auch schon mal kostenlos rein. Inzwischen ist es Ende November – ich hätte nie gedacht das so ein riesiges Event so kurz vor Termin erst seine Tickets verkauft. Nun gut mein Ticket ist schnell bestellt aber der Download ist wohl erst kurz vor Beginn möglich. Also wieder warten. Nach ca. einer Woche sind die Tickets ausverkauft. Wenn später der Download nicht funktioniert habe ich keins 😦

Auch diese Seite war sehr schlicht gehalten. Langsam kommen mir Zweifel? War das wirklich die richtige Seite? War es ein Phishing? Ich prüfe den URL – da steht eindeutig ccc hinten aber das heißt ja nix. Jetzt muss noch die Domain stimmen. Ist es org, de, net oder welche ist die offizielle? Ich bin ratlos und hoffe einfach auf mein Glück. Im schlimmsten Fall habe ich 130€ verloren – das werde ich überleben!

Inzwischen habe ich das Hotel mehrmals umgebucht und bin so von insgesamt 1500€ auf etwa 1000€ gekommen. Zu meiner Freude funktioniert jetzt auch der Download Link für das Ticket. Inzwischen sind es nur noch 2 Wochen bis Weihnachten. Unsere beiden Katzen haben für die Zeit des Kongresses auch eine Unterkunft gefunden. Leider zwei Einzelzimmer für insgesamt 360€. Hoffentlich behagt ihnen der Luxus. Es war die einzige Pension in Nürnberg welche überhaupt noch Plätze frei hatte. Zwischenzeitlich habe ich im Netz auch eine Abfrage gefunden in welcher man sich für die einzelnen Sessions registrieren kann. Das ganze nennt sich Fahrplan. Das Ergebnis meiner Auswahlen habe ich vorsichtshalber mal ausgedruckt.

Es geht los

Gestern sind wir in Hamburg Dammtor angekommen und haben unser Hotel bezogen. Heute geht es nun also los. Meine Familie will sich den Hafen anschauen und ich gehe rüber zum Congress. Es ist gegen 09:00 als wir einen kurzen Blick ins CCH werfen. Es wuseln viele Leute durch die Gegend und auch eine schon etwas längere Schlange hat sich gebildet. Ich vermute das sind die Leute welche keine Tickets mehr bekommen haben und nun noch auf den Vorortverkauf hoffen. Wir gehen wieder und ich schlendere noch eine Weile mit meiner Familie in Richtung Bahnhof. Letztlich verabschieden wir uns und ich gehe zurück zum CCH.

Hier ist die Schlange inzwischen stark angewachsen und nein die Leute in der Schlange wollen keine Tickets kaufen. Sie haben alle genau wie ich bereits ihre Tickets und benötigen nun die konkrete Eintrittskarte – ein Bändchen. Also stelle ich mich an. Entgegen meiner Erwartungen geht es recht zügig voran und nach ca. 15 Minuten bekomme ich mein Bändchen. Dieses wird mir von einem Engel auch gleich so angetackert das es die nächsten 3 Tage durchhält. Ab jetzt heißt es sich in die Atmosphäre einleben und das Vokabular herausfinden. Den ersten wichtigen Begriff habe ich gerade erwähnt – Engel. Davon scheint es hier eine Menge zu geben und ihre Aufgaben scheinen vielfältig zu sein. Zum einen sorgen sie für Ordnung zum anderen helfen Sie Leute die ihre Sachen nicht mehr finden oder verloren haben oder auch bei anderen Problemen. Sie kennen sich im Gebäude aus und wissen auch wo die Toiletten zu finden sind. Wenn Engel selbst Hilfe benötigen finden sie sich im Heaven (Himmel) ein. Die Beschilderung erfolgt hier häufig in English aber man kommt auch ohne English durch. Im Bedarfsfall sucht man den Infodesk einfach etwas öfter auf. Als erstes wird mir dort geraten 2 Apps aus dem Android App Store zu installieren. Einmal den 32c3 Navigator und den 32c Fahrplan. In Letzterem findet man die geplanten Vorträge, Ersterer berechnet die Routen von einem Raum zum Nächsten – mit Bildchen welche aber nicht ganz intuitiv sind. Damit läuft der erste Tag wie am Schnürchen. Die 32 so erfahre ich steht für den 32. Congress.

Das Defragmentieren

Da mich niemand hetzt suche ich mir für den ersten Tag diverse Vorträge  aus meinem heimischen Fahrplanausdruck die ich besuchen wollte und gehe dort hin. Das erste woran man sich bei Vorträgen gewöhnen muss ist das defragmentieren. Ich bin ein Mensch der sich nicht gern in Menschenmengen befindet sowie immer eine Toilette in der Nähe wissen muss um sich wohl zu fühlen. So  suche ich in allen Veranstaltungen immer Randplätze welche direkt an einem Gang oder Fluchtweg liegen. Daher war das Defragmentieren für mich gar nix und ich brauchte eine Strategie wie ich einen stabilen Platz bekam. Zum Hintergrund sei gesagt, die Veranstaltungen werden erwartungsgemäß sehr gut besucht. Deshalb ist meist auch kein Platz mehr frei und aus Sicherheitstechnischen Gründen sind die Gänge und Fluchtwege natürlich frei zu halten – darum kümmern sich auch wieder Engel. Beim Defragmentieren werden nun also die Randbereiche eines Raumes gebeten sich zu erheben und solange in Richtung Zentrum zu gehen bis jeder einen Platz hat ohne einen leeren Nebenplatz. Irgendwann werden dann die Türen geschlossen – jetzt lassen die Engel keinen mehr rein. Alle die noch einen leeren Platz neben sich finden heben dauerhaft die Hand bis die Leute welche noch durch die Gänge irren den Platz besetzen. Wenn keine Hand mehr oben ist werden die Leute aus den Gängen gebeten den Raum zu verlassen. Nun beginnt die Veranstaltung. Erstaunlicherweise meist sogar pünktlich oder höchstens 2 Minuten verspätet. Die Organisation ist wirklich perfekt. Der mittlere Bereich wird übrigens auch defragmentiert aber hier kann man vorher nicht sagen in welche Richtung geshiftet wird. Nach meiner ersten Veranstaltung wusste ich also welche Plätze nicht defragmentiert werden – Sitzordnung gehackt würde ich sagen 😉

Und nun wohin?

Mir scheint, dass auf dem Congress für jeden etwas dabei ist, allerdings muss man sich erstmal in die Begrifflichkeiten einfinden.  Da gibt es also Vorträge – das war einfach herauszufinden.

Dann gibt es Shared Tables – also Tische die von jedem genutzt werden können und an denen sich auch Stromverteiler befinden. Diese füllten sich so nach und nach mit Leuten von denen ich immer das Gefühl hatte, sie würden sich irgendwie schon kennen. Das stimmte aber nur zum Teil.

Denn offensichtlich gab es auch Chaospatinnen welche dem Neuling erste Hinweise gaben was wie funktioniert und dabei gleich mehrere Neulinge zusammen brachten. Leider war für mich nicht zu erkennen wer eine solche Patin war und ich musste irgendwelche Leute fragen die eigentlich ganz andere Dinge tun wollten als einen Neuling beraten und auch die Engel waren für mich nicht besonders kenntlich – außer der Eine der die Bänder antackert 🙂 der hatte rosa Häschenohren auf das fand ich cool 🙂 Naja die Leute vom InfoDesk kannten mich dann auch bald persönlich 🙂  

Am zweiten Tag sass ich dann auch bei den Shared Tables und bemerkte das die Leute am Tisch noch zu Workshops gingen. Diese waren wohl im Wiki findbar welches ich aber nicht aufrufen konnte. Da auch der InfoDesk meinte, dass das Wiki schon den ganzen Tag offline ist wunderte ich mich sehr, dass die Anderen lesenden Zugriff erhielten. Später im Hotel beim nächsten Frühstück erfuhr ich von jemanden, dass das Wiki wohl auch gespiegelt wurde und so Zugriff möglich war.

Gut mir nutzte das erstmal nix und ich suchte nun die Workshopräume direkt auf und fand vor jedem einen Zeitplan. Bald musste ich erkennen das ich nicht der Einzige war der sich für Verschlüsselung interessierte und befand mich plötzlich in einem zum Bersten gefüllten Raum mit Sitzplatz im Gang an der Erde – das letzte Mal sass ich vor ca. 20 Jahren so in einer Vorlesung. Ich wusste nicht wie lange die Veranstaltung gehen würde, meine Nachbarn sprachen erwartungsgemäß wieder nur english und ich wusste die Art zu sitzen halten ich ca. 30 Minuten aus. Also hab ich meinem rechten Nachbarn einfach immer wieder das Wort duration an den Kopf gewurfen bis er nach diversen Antworten eine kurze fand in der nur two hours enthalten war. Ich konnte den Platz noch vor Beginn der Veranstaltung jemanden anders überlassen 🙂

Als Letztes vielen mir noch viele Assemblies auf. Aus meiner Sicht waren das so eine Art Bastelstände. Jemand beschäftigte sich zu Hause offensichtlich mit einer Idee und fing an dabei etwas zu basteln. Dann schleppte er es zum 32C3 und zeigte es anderen Interessierten oder bastelte mit Anderen daran weiter. Im Prinzip stellt sich die Situation wie auf einer Messe es bedarf anfangs ein wenig Mut die Leute anzusprechen, da man zunächst ein Einstiegsthema braucht und nicht an jedem Stand das Thema direkt erkennbar ist aber dann läufts 🙂

Zusammenfassend lässt sich sagen für einen über 40 jährigen Neuling ist der Einstieg nicht gerade leicht aber machbar. Es geht immer irgendwie weiter, da die Leute alle sehr hilfbereit sind. Problematisch für mich war natürlich das viele gar kein Deutsch reden und ich kein English aber gut das ist kein Massenproblem 🙂 Auf jeden Fall werde ich wieder mal hinfahren aber dann nehme ich mir auch was zum basteln mit. Wenn man selbst was zeigt findet man vermutlich noch viel leichter gezielten Gedankenaustausch über interessierende Themen.

Meine Highlights

(Erst ab 15:09 gibt es wieder Ton)


 

 

Gutachten zur Abgeordnetenkorruption

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Motivation

Gutachten unserer Regierigen die von Steuergeldern finanziert werden aber dann unter Verschluss gehalten werden sollen. Wozu gebe ich dieser Regierung eigentlich mein Geld?

Oder um es mit den Worten von Bertolt Brecht zu sagen

„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

Inhalt

Gutachten zur Abgeordnetenbestechung

Positionierung zu: Was gesagt werden muss (Günter Grass)

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Motivation

Vor einigen Jahren sah ich in den Nachrichten wie ein deutscher Politiker die Wahrheit sagte. Das an sich ist schon bedeutend genug darüber zu berichten. Doch nur weil diese Wahrheit eine Kritik an Israel darstellte wurde dieser Politiker gleich zum Antisemiten abgestempelt. Vorher hatte ihn niemand für einen Antisemiten gehalten. Doch jetzt waren sich alle Parteien einig – das ging so nicht. Ich hörte nie wieder etwas von diesem Politiker. Vermutlich ist er direkt zurückgetreten wurden oder er hatte ohnehin nur eine temporäre Besetzung irgend eines Postens dargestellt – ich erinnere mich nicht mehr.

Damals dachte ich mir noch: „Scheint ja eine tolle Demokratie zu sein, die uns da mit der Einheit aufgezwungen wurde.“ Ich hielt mich in meinem persönlichen Umfeld mit Kritik über diesen Vorfall zurück, da man hier zu Lande sehr schnell einen falschen Ruf bekommt wenn man unüberlegt oder überhastet Kritik äußert. Möglicherweise wäre ich mit Antisemiten und Nazis in einen Topf geworfen wurden. Da ich den Politiker nicht recht einschätzen konnte, nahm ich an, dass die Vorwürfe wohl in Ordnung seien und ich nur ein Informationsdefizit besäße.

Aufgeschreckt hat mich vor kurzem nun das Gedicht von Günter Grass: „Was gesagt werden muss“. Auf Grund seiner Kritik an der DDR war mir Grass nie recht sympathisch und so habe ich zuvor nichts von ihm gelesen. Außerdem war mir aus Pressemeldungen bekannt, dass er bei der Waffen-SS gedient hatte. Als ich das Gedicht las, fand ich dort allerdings meine Gedanken zur Politik Israels. Ich war überwälltigt auf welch einfache Art es dem Mann gelungen war, dass zu formulieren wofür ich schon so lange nach Worten suchte.

Kaum war das Gedicht in der Presse, schon gab es die ersten Kritiken und die Verurteilung von Grass als Antisemit war sofort auf dem Tisch. Es würde mich nicht wundern wenn die ersten Kritiken bereits in der selben Ausgabe, in der auch das Gedicht abgedruckt war, standen. Da fühlte ich mich gleich heimisch – Gleichschaltung der Medien wie in der DDR erprobt. Nur jetzt nennt sich das Land Bundesrepublik Deutschland und gibt keine offene Diktatur des Proletariats zu, sondern versteht sich als Demokratie mit freiheitlich demokratischer Grundordnung.

Sehr gern würde ich mehr über das Thema Israel schreiben. Doch da dieses Thema zu sensible für meine unbeholfene Wortwahl ist, möchte ich hier nur aus Respekt und zur Erinnerung meine Sympathie zum Gedicht von Günter Grass zum Ausdruck bringen. Beim Thema Israel halte ich es vorläufig lieber mit den Worten Uwe Steimle’s: „Wir leben jetzt in einer Demokratie und da halte ich lieber den Mund.“

Was gesagt werden muss – Günter Grass [Süddeutsche Online]

„Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten –
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er missachtet wird;
das Verdikt „Antisemitismus“ ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muss.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muss,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir – als Deutsche belastet genug –
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
dass eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.“

 

Weiter Persönlichkeiten denen Antisemetismus vorgewurfen wurde

Jürgen Möllemann: Er kritisiert 2002 Israels Kriegspolitik gegen Palästina (Palästinensische Autonomiegebiete), zieht sich den Vorwurf des Antisemitismus zu, tritt 2003 aus der FDP aus und stirbt 2009 bei einem Fallschirmsprung unter nie ganz geklärten Umständen. In einem Interview vom 16.05.2002 sagte Möllemann damals:

„Wer Ariel Scharon kritisiert, wird von bestimmten Leuten in Deutschland in die Ecke des Antisemitismus gestellt. Das verbitte ich mir auf das Schärfste. Ich fürchte, dass kaum jemand den Antisemiten, die es in Deutschland gibt, leider, die wir bekämpfen müssen, mehr Zulauf verschafft hat als Herr Scharon und in Deutschland ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art. Überheblich. Das geht so nicht, man muss in Deutschland Kritik an der Politik Scharons üben dürfen, ohne in diese Ecke geschoben zu werden.“ [Möllemann]

Norbert Blüm: Auch er kritisierte die Israelische Politik gegen Palästina und kassierte dafür ebenfalls den Vorwurf ein Antisemit zu sein.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Bl%C3%BCm

 

Quellennachweis

[Süddeutsche Online]
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH.
[Möllemann ]
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_M%C3%B6llemann
[Palästina ]
http://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4stinensische_Autonomiegebiete

Geburtagsständchen für Deutschland

Deutschland wir weben Dein Leichentuch,
so begannen die Schlesischen Weber ehemals ihren Fluch.
Heute sind wir schon viel weiter,
doch leider bist Du noch nicht gescheiter.

Deutschland wir suchen Gerechtigkeit,
Arbeit, Demokratie und Freiheit.
Auch wir möchten von diesen Früchten kosten,
diese sollen reifen nun auch im Osten.

Deutschland Du hast uns viel versprochen,
doch wir wurden von Dir bislang nur verKohlt.
Nach 20 Jahren ist nun Halbzeit und viele Versprechen sind gebrochen.
Also schnell doch! Noch etwas nachgeholt.

Deutschland, wo bleibt die Gerechtigkeit für den Osten?
Wann werden die Löhne angeglichen?
Was heisst Ihr zahlt die Kosten?
Die Rechnungen sind längst beglichen!

Deutschland Du hast 20 Jahre wie im Flug vertan.
Du hast uns nie gefragt ob wir Deine Verfassung wollen.
Statt eines Volksentscheides, zogst Du Artikel 23 heran.
Auf dessen Basis auch wir nach Deinen Gesetzen leben sollen.

Deutschland unsere Meinung hat Dich nie interessiert.
Du wusstest immer was gut für uns ist.
Du hast uns wie einen Tanzbären tressiert.
Wir lernten Deine Kultur doch wir fanden sie Mist.

Deutschland Du hast Dich nie angepasst.
Du bliebst starr und korrigiertes uns  dann.
Du wirst von uns dafür gehasst.
Und in 20 Jahren gehen wir Dich an!

Deutschland, 40 (Nachwende-)Jahre sollst Du haben – dann ist’s genug!
Wenn Du Dich bis dahin nicht änderst wird er abfahren Dein Zug.
Der Zug auf den wir in Pag aufgesprungen.
Für den wir damals noch Lieder gesungen!

Deutschland wir werden Dir Gehorsam lehren
und Du wirst anfangen auch uns zu ehren!
Du wirst es begreifen müssen – behende!
Denn wir bereiten Sie vor – die 2. Wende!

©Huluvu424242 03.10.2011

Die Guten stehen immer da wo unsere Fahne weht

Wenn Seiten im Internet gesperrt werden, lässt sich darüber trefflich diskutieren. Schön das uns die Medien hier mal wieder zeigen wo es lang geht und was richtig oder falsch ist. So habe ich erst kürzlich aus den Medien erfahren, dass Google der chinesischen Regierung die Pistole auf die Brust setzen will und entweder unzensiert arbeiten darf oder sich aus China zurückzieht.

Natürlich wissen wir alle auch aus den Medien, dass China Internetseiten von Staatsfeinden sperren lässt und nur zensierte Bilder per Google in China gefunden werden dürfen.

Da beruhigt es schon zu wissen, dass so was in Deutschland nie passieren würde. Zumindest meinen das unsere Politiker. Die ganze Diskussion um die Überwachung ist ja für uns kein Thema – hier geht es ja rein weg um die Sperrung von Kinderporno Seiten und das dient ja nur der Bekämpfung krimineller Pädophiler.

Komisch, soweit ich mich erinnern kann war auch Wikipedia mal eine Zeit lang von einer Internetsperre betroffen, weil dort ein Text über einen deutschen Politiker stand gegen den dieser eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte.

Na wie auch immer, wenn unsere Staatsorgane Seiten sperren lassen, dann hat das schon seinen Grund und dient nur unserem eigenem Schutz und der Durchsetzung unserer Gesetze – wir sind ja schließlich nicht China.

#Hulu

Verweise: