BitCoins ausgeben mit der Wirex Debit Card

Motivation

Wer sich für BitCoins interessiert und auch mal probehalber welche auf z.B. bitcoin.de erworben hat, diese wie in BitCoins sicher speichern beschrieben verwahrt, fragt sich relativ schnell: „Wo kann ich damit einkaufen?“. Nach einer Weile finden sich dann schon Möglichkeiten wie Edeka Online aus Hamburg oder MS Points oder man schaut in meinem Post BitCoins in der Praxis nach. Doch so richtig praktisch ist das ganze nicht, da ich nicht einfach sagen kann: „Halt das ist doch woanders billiger da kaufe ich doch lieber dort!“ Dort muss man dann aber wieder mit Fiat Währungen wie dem Euro bezahlen. Da wäre es doch gut wenn man eine Plastekarte hätte welche mit BitCoins aufzuladen geht und die sonst wie eine Prepaid Kreditkarte funktioniert und fast überall akzeptiert wird. Gibts!

Wirex Debit Card

Im Internet finden sich sehr viele Anbieter von BitCoin basierten Kreditkarten. Aus der Fülle gilt es auszuwählen und ich habe nicht sehr viel Zeit (also nur einen Tag) mit Recherche verbracht. Mir begegneten anonyme Visa und Mastercards welche von Zahlungsdienstleistern angeboten und beispielsweise mit einer Bank in Polen verbunden waren. Dort fand ich einen Passus – sorry aber wenn die Karte gesperrt ist bitte an die Bank wenden. Diese Art von Anbietern habe ich aussortiert. Vielleicht lohnt sich später mal ein erneuter Blick wenn ich etwas Erfahrung gesammelt habe. Von den vielen seriösen Anbietern habe ich mich für Wirex entschieden weil die Onlineseiten komplett in Deutsch gehalten waren. Das dürfte bei Problemen ein enormer Vorteil sein, weil ich davon ausgehe, dass der Support vermutlich auch deutsch spricht.

Zunächst haben mich mal die Konditionen interessiert. Also kostenlos ist sie nicht – jeden Monat wird auf jeden Fall ein € fällig und Bargeldabhebungen am Automaten kosten Gebühren – egal fürs erste, ist ja nur zum Ausprobieren. Bei der Auswahl der Karte ist eine Kombination aus folgenden Entscheidungen zu treffen

  • Virtuell (Visa) oder Plastik (Mastercard)
  • Verifiziert (Paypal aufladbar und höhere Limits) oder Nicht Verifiziert (enge Limits)
  • Auszahlungswährung: €, $ oder £

Je nach Kombination gelten andere Regeln und Limits für die Karten. Dabei wichtig zu beachten, die virtuellen Karten sind praktisch nur im Internet einsetzbar – vermutlich erhält man nur Daten zu einer Kreditkarte – die nicht verifizierten haben knappe Limits und wirklich anonym sind sie alle nicht, da man sich am Portal registrieren muss und eine Anschrift für die Zustellung benötigt wird.

Ich habe mich für die nicht verifizierte Version der Plastik Karte mit Auszahlungswährung Euro entschieden. Bei der Bestellung konnte ich den auf der Karte stehenden Namen frei wählen – davon habe ich Gebrauch gemacht und mir einen Phantasiename zugelegt. Unterschrieben habe ich auf der Rückseite mit meinem richtigen Namen und der Unterschrift wie sie auch auf meinem Personalausweis verzeichnet ist. Nun stimmt halt der Name auf der Karte nicht mit der Unterschrift überein. Ein kleiner Feldversuch wird zeigen wie sich das in der Praxis auswirkt.

Kleine Anmerkung noch warum ich das mit dem Namen gemacht habe. Ich finde es relativ doof wenn man an einer Kasse mit Karte bezahlt und hinterher der Verkäufer durch den halben Laden ruft „Einen schönen Tag noch Herr Schubert“. Persönliche Ansprache mag an anderer Stelle im Leben für Respekt stehen aber in der Öffentlichkeit steht diese Art eher für „Mir ist das Datenschutzgesetz Scheiß egal, ich sag trotzdem allen wie Sie heißen.“.

Noch eine kurze Anmerkung zur Karte. Pro Person dürfen maximal 6 Karten bestellt werden und zwar pro Kombination der Punkte oben exakt nur eine z.B. Plastic/Verifiziert/EUR = 1 Karte.

Einsatz in der Praxis

Als erstes habe ich bei Wirex einen Account erstellt. Obacht die ändern gerade ihr komplettes Corporate Design (vermutlich weil die Zieldomain vergeben war). Also immer schön lesen ob es sich um die richtige Firma handelt – sie haben mehrere Accounts e-coin.io und app.wirexapp.com etc. Die app.wirexapp.com scheint die neue Zieldomain zu sein – zumindest leiten die Anderen inzwischen dorthin.

Danach habe ich von meinem Trezor einige BitCoins auf die BitCoin Adresse meines Wirex Accounts überwiesen. Das ging recht zügig wie man das bei BitCoins halt gewöhnt ist. Ein paar Minuten später habe ich über den Account dann meine Debit Card gekauft. Nun vergingen ein paar Wochen und dann traf meine erste (selbst gewollte und nicht irgendwie von einer Bank hinterher geschmissene) und neue Kreditkarte bei mir ein 🙂 Das allein war ein erhebendes Gefühl weil darauf wirklich mein Phantasiename zu lesen ist.

Jetzt habe ich im Internet nach Signaturgesetzt und Unterschrift etc. gesucht und recherchiert – ok etwas spät aber so war es 🙂 Denn mir war nicht klar wie ich unterschreiben soll: Mit meinem Namen oder mit dem Phantasienamen? Ich habe die Gesetze in Deutschland so interpretiert, dass ich immer wenn es um die Feststellung einer Identität geht mit dem Schriftzug vom Personalausweis unterschreiben muss um keine Urkundenfälschung zu begehen. Also hab ich das getan – mit meinem echten Namen unterschrieben.

Versuch 1 – Laden der Karte

Zunächst wollte ich die Karte mal aufladen. Das funktioniert über eine App im Handy oder auch über den Account der Webseite. In dem Moment in dem ich meine Karte mit BitCoins von meinem Wirex Account lade, werden die BitCoins zum aktuellen Wechselkurs verkauft und in die gewählte Fiat Währung (bei mir Euro) gewechselt. Also auf der Karte sind keine BitCoins mehr sonder nur noch Fiat Währung. Das kann sowohl Nachteil als auch Vorteil sein, weil man ja die Umwandlung von BitCoin zu Euro auch ganz bewußt abhängig vom Wechselkurs durchführen kann. Wenn man sich geschickt anstellt, nimmt man da noch einen kleinen Gewinn von wenigen Cents mit 🙂

Das Laden der Karte habe ich zunächst vorsichtig mit einem Betrag von 11 € durchgeführt (10 € ist der Mindestbetrag zum Betanken der Karte). Danach nochmal mit 16 € und dann war auch schon das Limit erreicht – 2 mal am Tag ist aufladen erlaubt bei nicht verifizierten Karten, mehr geht nicht. Aber die 27 € reichen natürlich um mal zu testen ob der Geldautomat damit schon was anfangen kann.

Die PIN der Karte

Um das aufgeladene Geld auch wieder verbrauchen zu können wird man wohl eine PIN eingeben oder eine Unterschrift leisten müssen. Daher habe ich mir die PIN per eMail zusenden lassen. Das finde ich ein echtes Manko der Karte. Erstens weil ich nicht wie ich das von anderen Karten (z.B. EC Karte) gewöhnt bin meine PIN selbst festlegen kann. Zweitens weil die PIN per eMail – also höchst unsicher – verschickt wird. Eine von mir bevorzugte Alternative wäre die Anzeige der PIN im Browser auf der Webseite nach erneuter Eingabe des Account Passwortes. Nunja ist halt nicht so – sollte aber dringend so werden.

Versuch 2 – Auszahlung am ATM

Ein paar Häuser von meiner Wohnung entfernt befindet sich eine Commerzbank, da bin ich nach dem Aufladen der Karte gleich rein. Im Gepäck die Karte und die PIN und viel Hoffnung. Also Karte rein Auszahlung 20 €, PIN rein und läuft 🙂 Offensichtlich dauert es nicht lange bzw. gar keine Zeit bis die BitCoins auf der Karte als Euro wirklich verfügbar sind.

Versuch 3 – Bezahlen an der Tanke

Es ist Feiertag und nix los an der Tanke also ideal um dort mal Bier zu holen (wir lernten bereit max. 4 Flaschen sind in Bayern erlaubt). Also hin zur Tanke und diesmal im Gepäck meine Debit Card, die PIN und meinen Personalausweis und Bargeld falls es Probleme gibt. Bier gekauft, Zahlung mit Karte, Karte rein, PIN rein – läuft 🙂 Der Name hat hier erstmal keinen interessiert 🙂

Versuch 4 – Zeitungsabo im Internet

Als nächstes habe ich ein Abo der DWN im Internet abgeschlossen. Nach der Eingabe aller Daten – also auch der Kartendaten – ploppte ein modaler Dialog hoch indem ich nochmals die Kartendaten eintragen sollte. Da es nach Cancel tatsächlich nicht weiterging hab ich diesen Dialog ausgefüllt und auf Weiter geklickt. Dann kam die 2. Seite vom Dialog auf der ich irgendwelche AGBs akzeptieren sollte und mich freuen sollte das dies alles kostenlos ist und ich sogar noch eine Sicherheitsnummer vergeben darf, die ich mir total wichtig merken soll und die ich vor allem gar nicht möchte. Das war dann der nächste Punkt an dem ich Cancel drückte. Der Dialog verschwand und oh Wunder, diesmal ging es weiter. Vermutlich irgendein „Sicherheitsfeature“ von MasterCard. Für mich zählt sowas aber zu Phishing und wird prinzipiell nicht bestätigt. Wie auch immer, es dauerte ein paar Tage und die Überweisung erschien in der App. Entweder erst so spät weil das Osterwochenende dazwischen lag und die erst abbuchen mussten oder aber halt weil die Abbuchung von der Zeitung einfach nicht sofort vorgenommen wird. Jedenfalls habe ich das Abo erfolgreich abschließen können. Alles was ich benötigte waren die Daten auf der Karte also Kartennummer, Halter, und Prüfziffern.

Anschließend hab ich gemerkt, dass der BitCoin Kurs mal wieder schön hoch stand und hab gleich ein paar BitCoin aus meinem Trezor auf den Wirex BTC Account überwiesen, dann auf die Debit Card transferiert und dabei zum guten Kurs in Euro getauscht 🙂 War ein schönes Gefühl 🙂

Versuch 4 – Einkauf im Norma

In meinem Wohnbezirk finden sich Einkaufsmöglichkeiten von Edeka, Netto, Norma und Marktkauf. Heute brauchte ich Katzenstreu aus dem Norma und das war eine gute Gelegenheit mal die Debit Karte zu erproben. Ging anstandslos wie mit einer EC Karte. PIN Aufforderung, PIN Eingabe und fertig. Die Display Ausschrift ist komischerweise immer in Englisch, liegt vermutlich daran, dass Wirex eine englische Firma ist. Bei der Tanke war auch schon alles in Englisch – ist ja gar nix für mich aber naja – muss man durch.

Versuch 5 – ÖPNV Nürnberg

Tickets lösen am VAG Automaten bisher kein Problem – PIN eingeben und erledigt. Die DB Automaten wollten die Karte allerdings nicht akzeptieren – sie bestanden auf EC Karte. Das finde ich besonders ironisch, da die Bahn im Zug keine EC Karte akzeptiert und ausdrücklich Kreditkarten verlangt – was ich gelinde gesagt als Frechheit empfinde, dass eine deutsche Firma mit 50% Staatsbeteiligung das EU eigene Bazahlsystem nicht akzeptiert und stattdessen auf US / Canadische Systeme setzt. Für die Bahn muss also jeder Bürger eine EC- sowie eine Kreditkarte besitzen wenn er sowohl am Bahnhof als auch im Zug bezahlen möchte.

Versuch 6 – Gesundheitswesen

In Nürnberg in der Erler Klinik und in meiner nahegelegenen Apotheke konnte ich mit der Karte nicht zahlen, diese erfordern EC Kartenzahlung.

Versuch 7 – REWE to Go

Am Nürnberger Hauptbahnhof gibt es einen REWE to Go, dort konnte ich anstandslos mit der Karte bezahlen – PIN eingeben und fertig.

Anmeldung

https://app.wirexapp.com/join/VG_haI1iCE6tauk311EWIQ

[Update 10.12.2017]

Zwischenzeitlich habe ich meinen Account verifiziert und auch meine Telefonnummer ist überprüft. Damit kann ich meine Profildaten nicht mehr ändern. Bei Änderungen muss ich über den Support gehen.  Das sollte beachtet werden falls man in einer Woche umzieht kann man evtl. die Woche vor der Verifizierung noch abwarten. Einzig die Telefonnummer lässt sich scheinbar noch ändern – zumindest wird ein Link dafür angezeigt. 

Aktuell kann ich die Karte auch mit weiteren Coin-Arten aufladen. Gestern habe ich es mit BCH (Bitcoin Cash) probiert. Man überweist einfach an die angegebene Adresse. Es dauert länger als normal üblich, vermutlich weil zwischendurch in BTC gewechselt wird – es fallen entsprechende Gebühren an, die sind aktuell aber vertretbar gemäßigt. Anschließend wollte ich den Betrag auf die Plastik Karte laden – dabei ist ein Limit von 500€ pro Tag zu beachten. Weiterhin besteht ein Limit von erlaubten 2 Transaktionen pro Tag welche insgesamt das Limit von 500€ nicht überschreiten dürfen. Das könnte z.B. beim Autokauf ein Problem werden. Dann muss man praktisch um 20000€  auf seine Plastik Karte zu laden 40 Tage hintereinander je 500€ aufladen. 

Noch etwas scheint neu zu sein. Man kann jetzt die Plastik Karte  auch über andere VISA oder Mastercard Karten aufladen. Ob das einfach funktioniert muss ich noch ausprobieren. Laut Hinweis geht es mit folgenden Karten:

Wir akzeptieren nur VISA-Karten und Mastercards, die 3D Secure-Authentifizierung unterstützen.

 Was ich dazu schon ausprobiert habe ist: Zur Plastikkarte gehen auf Aufladen von anderer Karte klicken und eine weitere – in meinem Fall comdirect  visa Karte – registrieren. Beim Versuch meine Plastik Karte von der comdirect Karte aufzuladen wurden mir folgende Limits genannt. Mindestbetrag zur Aufladung 25€ und der aufzuladende Betrag wird auf die heute von mir bereits aufgeladenen 500€ angerechnet. Sprich ich kann heute nicht per Karte aufladen weil ich das Tageslimit von 500€ bereits ausgereizt habe. Das Wochenlimit für Aufladungen per Karte liegt laut Hinweis bei 250€. 

Was mir aber gerade noch gelungen ist, ich konnte von meiner comdirect visa Karte 25€ als BTC Betrag auf mein Wirex Konto aufbuchen. Ich habe 25€ aufbuchen von Karte ausgewählt und wurde auf eine Verified by visa Seite weitergeleitet. Auf dieser mußte ich meine Photo Tan der comdirect Bank eingeben und kurz danach war die Transaktion durch und mein Wirex Konto um 0,0018 BTC erhöht. Hierbei gelten scheinbar die gleichen Kartenlimits für die comdirect visa Karte: Mindestbetrag der Aufbuchung 25€ und wöchentlich max 250€. 

Noch etwas ist mir aufgefallen. In den letzten 3 Monaten hatte ich die Wirex Debit Karte nicht benutzt. In dieser Zeit sind auch keine 1€ Beträge (Monatsgebühr) abgebucht wurden. Nachdem ich die Karte gestern benutzte wurden diese Beträge (Oktober und November) nachträglich abgebucht.  Als Buchungsdatum werden der 8.10 und 7.11 im Kontoauszug angegeben – was ja ok wäre wenn noch irgendwo stehen würde, dass die Buchung erst im Dezember durchgeführt wurde – steht aber nicht. Das finde ich nicht so gut. 

Ich bin gespannt auf die nächsten Versuche.

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Offline bloggen auf WordPress.com

Ok, also heute geht es mal nur um das Bloggen auf WordPress.com selbst und die damit verbundenen Leiden. 

Kurze Historie – wie habe ich bisher Weblog Artikel geschrieben? Zunächst natürlich mit dem Online Editor auf WordPress.com, den alten Editor welchen man noch über die wp-admin Seite erreichen kann. Der neue Editor wurde mir lange angeboten doch der enthält für mich zu viele Barrieren aber dazu später mehr.  Auf der Suche Werkzeugen mit denen ich meine Blogartikel entspannt am PC schreiben und dann hochladen kann ohne das diese vom Look & Feel des Blogs abweichen habe ich nach diversen Versuchen BlogDesk als Editor lieben gelernt. Doch dieser läuft nur auf Windows und so wäre es schön gewesen wenn er als Open Source zur Verfügung gestellt worden wäre. Dazu hat sich Entwickler Johannes Oppermann trotz diverser Bitten im Forum aber leider nicht hinreißen lassen. Irgendwann wurde dann der Support des Editors eingestellt. Aktuell kann man BlogDesk noch in der Version 2.8 downloaden aber eine Weiterentwicklung oder Anpassung an die aktuellen APIs bleibt wohl aus und so lassen sich eben nur Basisfeatures nutzen, was mit der Zeit zu unschönen Blogeinträgen führen kann. 

Also nun nach etlichen Jahren dann mal wieder nach WordPress.com Offline Authoring Tools gesucht und gefunden! Endlich WordPress.com selbst hat es offensichtlich endlich geschafft einen Editor für alle Plattformen (Windows, Linux, iOS, Android) zur Verfügung zu stellen. Der Nachteil: Es ist der neue Online Editor. 

Ok, er ist besser geworden. Mit der Offline Anwendung unter Linux habe ich es unverzüglich hinbekommen zwischen meinen Blogs zu wechseln ohne in den blöden Reader Modus herein zu geraten aus dem man Online nur über URL Manipulationen wieder rauskommt. Aber das Design ist trotzdem grausam. Ja ich habe jetzt Platz zum Schreiben denn der Mittelbereich ist erfrischend breit und im Vollbildmodus auch hoch genug. Doch frage ich mich warum ich links und rechts vom Text 5cm ungenutzten breiten Rand benötige? Nicht das die Seite dann zu Ende wäre, nein rechts folgt dann erst noch die Spalte mit den Einstellungen. Effiziente Platznutzung geht anders. Aber gut, einen Vorteil hat es der Lesefluß wird nicht durch Werbung, Optionseinstellungen oder anderen Interaktions- bzw. Informationselementen gestört. Man wird also beim Korrekturlesen nicht abgelenkt und gedanklich rausgerissen. Vermutlich ist das sogar gewollt – vielleicht ist es auch tatsächlich die beste Art das zu Erreichen – kann ich nicht beurteilen, da ich keine Möglichkeit besitze die Ränder auszuschalten. 

Was mich natürlich stört ist das schreiende Weiß – als ob ich in einen Autoscheinwerfer schauen. Wenn ich länger schreibe dann die ganze Zeit geblendet 😦 Ja ich will auch kein Schwarz aber irgendwie müsste es sich dimmen lassen. Ideal wäre Chamoise als Hintergrund mit dunkelblauer Schrift und die Randbereiche einstellbar in Grün- oder Graufarben. Wobei wir auch gleich beim Thema sind. Natürlich möchte ich für die Leser meines Weblogs ein möglichst angenehmes Leseerlebnis. Das fängt bei den Farben an und die sollen auf meinem Blog eben auch Chamoise als Hintergrund und dunkelblau als Schriftfarbe sein. Wie bitte kann ich das dem Editor erklären? Und ja ich möchte es nur einmal sagen und nicht für jeden Artikel wieder erneut! 

So dann noch eins. Was soll das mit den halbdurchscheinenden Menüs im oberen Bereich? Warum schimmert dort der Text den ich eben geschrieben habe durch? Damit ich die Menüs nicht mehr richtig erkennen kann oder um sicherzustellen, dass das Menü meinen Text nicht verändert hat? So ein Quatsch! Ich will keinen Text hinter der Menüleiste sehen – das stört! Zum Glück hat jedes Symbol einen Tooltipp der mit schwarzen Hintergrund erscheint und damit den durchscheinenden Text komplett absorbiert. Alle? Naja bis auf die Auswahlbox mit der Strukturauswahl, also wo ich festlege ob es ein Absatz, eine Überschrift oder sonstwas wird.

Ansonsten scheint das Ding aber besser zu sein als es anfangs schien. Die Übersicht zu den Tastenkürzeln ist gelungen und die Kürzel funktionieren sogar. Man fühlt sich gleich wieder heimisch, ein angenehmes intuitives Arbeiten wie früher unter MS Works. 

Aber warum zum Geier lässt sich die blöde Hintergrundfarbe nicht ändern. Es kann doch nicht sein, dass ich jetzt wirklich ins HTML Tab muss und da irgenwas als Hintergrund einstellen muss oder das ich einen alten Artikel kopieren muss nur um den für meinen Blog korrekten Hintergrund zu erhalten. 

Naja die Zukunft war früher auch besser.  In dem Sinne

Hulu

 

amnesty international

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Motivation

Beim Aufräumen ist mir ein Ausdruck aus dem Jahre 1991 in die Hände gefallen. Das Dokument ist mit Sicherheit nicht von mir verfasst worden. Wahrscheinlicher ist, dass ich es damals im Rahmen meiner Arbeit in der ai Gruppe Jena erhalten habe. Vielleicht stammt es von Ina, vielleicht auch von Roger welcher als Kontakt angegeben ist – ich weiß es nicht. Doch obgleich das Copyright nicht bei mir liegt, denke ich gibt es keinen Grund es nicht zu veröffentlichen. Letztlich, so war zumindest 1991 der Konsens, ist es wichtig Aufklärung zu betreiben und die Leute über ai zu informieren. Soweit ich mich erinnere war der Vortrag dazu gedacht an Schulen, Unis und weiteren Einrichtungen gehalten zu werden. 

Beim heutigen Lesen sollte allerdings beachtet werden, dass dieses Dokument aus dem Jahre 1991 ist und eben nicht unbedingt mehr den aktuellen Stand wiedergibt. Die konkrete Kontaktadresse aus dem Dokument habe ich auf Grund der aktuellen Datenschutzbestimmungen weggelassen. 

amnesty international

Ich möchte hier die Gefangenenhilfsorganisation amnesty international vorstellen. Zunächst werde ich etwas zur Gründung und zu den Aufgaben der Organisation sagen. Anschließend werde ich über die konkrete Arbeit einer amnesty Gruppe sprechen.

Am 28. Mai 1961 veröffentlichte der britische Rechtsanwalt „Peter Benenson“ in den bedeutendsten europäischen Zeitungen einen Aufruf zum engagiertem Eintreten für die Menschenrechte.

Mit diesem Aufruf begann die Geschichte amnesty internationals. Innerhalb einer Woche erhielt Benenson mehr als tausend Unterstützungsangebote, in denen die Bereitschaft kundgetan wurde, Informationen zu sammeln und zu veröffentlichen sowie an Regierungen heranzutreten. Es blieb nicht bei der damaligen Bürgerbewegung. Inzwischen gibt es 4200 ai-Gruppen in 70 Ländern mit über 1,2 Mill. Mitgliedern. Allein die deutsche Sektion betreute im März 1991 in den alten Bundesländern 584 Gruppen und 17 Gruppen in den neuen Bundesländern mit insgesamt 11578 Mitgliedern und 14255 Förderer. Die Arbeit amnesty internationals konzentriert sich auf:

  • die Abschaffung der Todesstrafe
  • die Freilassung von gewaltlosen politischen Gefangenen
  • und die Schaffung fairer Gerichtsverfahren.

Dabei beruft sich die Organisation auf die Artikel 3, 5 und 9 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Sie unterhält formelle Beziehungen zu den Vereinten Nationen, der UNESCO, dem Europarat, der Organisation für Afrikanische Einheit und der Organisation amerikanischer Staaten.

Amnesty ist eine unparteiische, politisch neutrale und demokratische Organisation. Ihr geht es einzig und allein um den Schutz der im jeweiligen Fall gefährdeten oder verletzten Menschenrechte, unabhängig von der ideologischen Ausrichtung der betreffenden Regierung oder der Überzeugung der Opfer. Sie ist weder eine Organisation, die sich mit der Reform des Strafrechts und Strafvollzugs auseinandersetzt, noch will sie den Bemühungen anderer Organe, die sich mit der Aufsicht über Haftanstalten spezifischer befassen, nacheifern. Im Zuge ihrer regulären Gefangenenarbeit sieht sie sich jedoch häufig zu der Forderung veranlasst, daß Gefangene unter angemessenen Bedingungen festgehalten werden, wie sie in den Mindestgrundsätzen der Vereinten Nationen für die Behandlung von Gefangenen ausgeführt sind. Die Tatsache, daß sich amnesty auf dem Gebiet der Menschenrechte auf ein bestimmtes Aufgabenfeld konzentriert, bedeutet nicht, daß die Rechte, mit denen sie sich nicht befaßt, weniger wichtig sind. Amnesty ist überzeugt von der Unteilbarkeit und der gegenseitigen Abhängigkeit aller Menschenrechte. Die Bewegung konzentriert sich auf ein von ihr abgestecktes Arbeitsgebiet, um so effektiv wie möglich zu sein und ihre begrenzten Mittel mit dem größtmöglichen Nutzen einzusetzen.

Wie arbeitet nun diese Organisation?

Die Hauptzentrale ist London. Dort befindet sich das internationale Sekretariat. Ihm sind die Sektionen der einzelnen Länder untergeordnet. Die Sektionen selbst bestehen aus verschiedenen ai-Gruppen. Die Gruppenarbeit ist sehr vielfältig. So gibt es jene die sich mit speziellen Gebieten oder Menschengruppen beschäftigen, wie zum Beispiel China, Brasilien oder Südafrika und andere die sich auf die Betreuung von Asylbewerbern spezialisiert haben. Das Hauptgebiet liegt jedoch in der Öffentlichkeitsarbeit.

Hier werden Unterschriften zu Petitionen gesammelt, Flugblätter verteilt, Informationsstände und -veranstaltungen durchgeführt sowie Filmabende, Podiumsdiskussionen und öffentliche Briefaktionen organisiert. In dem Zusammenhang sei an die zahlreichen Aktionen im Zusammenwirken mit der Friedensbewegung während des Golfkrieges erinnert. In dieser Zeit wurden in vielen Städten Mahnwachen errichtet, Protestbriefe an das Verteidigungsministerium geschrieben, Petitionen verfasst um den geplanten Einsatz deutscher Truppen zu verhindern und verschiedene Friedenscamps organisiert.

Ein weiteres großes Aktionsgebiet sind die URGENT Action. Hier werden von der Londoner Zentrale Flugblätter zu ganz speziellen Fällen herausgegeben. Auf diesen Blättern findet man dann genaue Informationen zur Person und den Aufruf sich mit Briefen oder Telegrammen für die Freilassung oder Begnadigung einzusetzen. Weiterhin sind vermerkt die anzuschreibenden Adressen, die Art der zu verwendenden Sprache sowie der letztmögliche Absendetermin. Gleichzeitig nimmt Amnesty diplomatische Beziehungen zu den entsprechenden Stellen auf. Die Erfolgsquote bei dieser Art der Hilfe liegt etwa bei 30% und ist damit sehr wirkungsvoll.

Die Arbeit in der Gruppe erfordert viel Initiative und Einfühlungsvermögen, aber auch Geld. So müssen Mieten für Büroräume, Materialkosten, Fahrtkosten und Verpflegung bei gemeinsamen Treffen wie auch der nicht unerhebliche Gruppenbeitrag an die Organisation von den Gruppen selbst getragen werden. Hier ist amnesty auf ihre Spender und Förderer angewiesen. In den alten Bundesländern ist dies eine recht gute Finanzquelle welche in den neuen Bundesländern kaum vorhanden ist. So müssen diese Gruppen ihre Finanzen durch Basare, Straßenaktionen, Spendenaufrufe und Materialverkäufe gewinnen.

Alle Spendengelder muß die betreffende Gruppe sofort an die deutsche Sektion in Bonn überweisen. Hiervon werden Anwälte, Medikamente, Schulgeld, Nahrungsmittel, Miete, Gefängnissbesuche, Decken und ähnliche Hilfsgüter bezahlt.

Sachspenden werden bei Materialverkäufen angeboten. Von ihrem Erlös muß eine Mehrwertsteuer an das Finanzamt abgeführt werden. Für alle Spenden wird eine Quittung ausgeschrieben. die der Spender beim Steuerausgleich geltend machen kann. Außerdem kann auch der Spendenempfänger eingetragen werden. Ist dies jedoch nicht der Fall wird die Spende bei den jeweils aktuellen Fällen eingesetzt. 

Zum Abschluß möchte ich noch die nächste Kontaktadresse amnesty internationals bekanntgeben:
Roger Dietze – Leipzig …

 

Immer der Ärger mit den Paketdiensten (GLS)

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Motivation

Jeder der meinen Blog liest, weiß das ich mit Paketdiensten schon seit einiger Zeit Probleme habe. Nachdem GLS den letzten Fall tatsächlich zu meiner Zufriedenheit gelöst hat ereilt mich ein neuer Fall. Ich würde sagen 6 setzen keine Besserung in Sicht. 

Der aktuelle Fall

Ja was soll ich groß sagen, es beginnt mit einer Amazon Bestellung und einer Lieferung per GLS (3TDANS). Die Lieferung wurde wieder nicht zugestellt, konkret hatte der Fahrer wieder nicht bei uns geklingelt obgleich wir anwesend waren. Das Paket wurde wieder in einer 6 km entfernten Filiale abgelegt. 

Da die Informationsmail von amazon zur Zustellung endete mit „Ihr GLS Team“ beschwerte ich mich irrtümlicherweise per Reply beim Verkäufer. Nachdem ich das Missverständnis aufklärte legte der Verkäufer Beschwerde bei GLS ein und verlangte die erneute Zustellung. Dies wurde mir von der GLS Hotline auch bestätigt als ich selbst noch meine Beschwerde dazu brachte. Allerdings sagte mir die Hotline diesmal, dass eine erneute Zustellung bereits von GLS abgelehnt wurden wäre und meine Chancen eher schlecht stehen. Parallel erstellte ich einen Eintrag auf Paketärger.de. Dort entschuldigte sich GLS für die erneuten Unanehmlichkeiten und teilten mir eine eMail Adresse mit unter der ich den Fall schildern solle. Nachdem ich eine entsprechende eMail an diese Adresse gesendet hatte wurde mir versichert, dass die Zustellung erneut durchgeführt werden würde aber den von mir vorgegebenen Termin könne man leider nicht berücksichtigen. Also mußte meine Frau eine weitere Woche Paketdienst schieben um GLS keine Kritikmöglichkeit zu geben. Ein solcher Dienst beinhaltet praktisch ein Ausgehverbot in der Zeit von 08:00 bis 15:00 Uhr. Es mag in dieser Zeit viel passiert sein, was aber nicht passiert ist war die Lieferung des erwarteten Paketes. Als die Woche rum war fragte ich wieder bei der Hotline nach und durfte erfahren, dass das Paket inzwischen wieder beim Verkäufer angelangt war.

Also wieder eine Kommunikation mit dem Verkäufer hergestellt welcher die Lieferung erneut beauftragte. Dann geschah ein Wunder – plötzlich eines Tages aus heiterem Himmel wurde bei uns geklingelt und das Paket geliefert. So konnte ich nach ca. 4 Wochen doch noch die Lieferung in Empfang nehmen. 

Halleluja – ich beglückwünsche GLS zu einer derartigen Glanzleistung. Es war ja nicht das erste Mal das eine GLS Lieferung bei uns in die Hose ging aber gut es gibt auch Schüler die das Klassenziel dauerhaft nicht erreichen. Vielleicht sollte GLS einmal darüber nachdenken auf welchem Gebiet ihre Kernkompetenz liegt und ob es sich wirklich in der Logistik wohlfühlt oder doch lieber im Bereich der Hotline und Beschwerde Services Dienste anbieten sollte. Letzteres können sie definitiv besser als Waren von A nach B termingerecht zu liefern. 

Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung – zwischenzeitlich benötigte ich noch eine Lieferung. Dabei habe ich diesmal gleich nach der Bestellung bei amazon den Verkäufer kontaktiert (obgleich es noch keinen wirklichen amazon gültigen Grund dafür gab) und diesen gebeten bitte nicht per GLS zu liefern. Der Verkäufer wählte DHL und entgegen früherer Erfahrungen ging alles gut.

In dem Sinne, bis der Postmann wieder nicht klingelt.

GLS-2

ISO Material erhalten, ab jetzt GLS auf Blacklist gesetzt

Immer der Ärger mit den Paketdiensten

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Motivation

Ärger mit Paketdiensten habe ich seit ich vor ca. 4 Jahren mit meiner Familie in die neue Wohnung gezogen bin. Im Prinzip bin ich ja auch selbst Schuld, was zieh ich auch in eine Wohnung bei der die Nachbarin einen Namen besitzt der sich nur in 2 Buchstaben von meinem unterscheidet, die Nachbarin fast immer da ist aber leider schwerhörig und daher fast nie öffnet. Ok meine Frau ist nicht berufstätig und daher den ganzen Tag zu Hause insbesondere wenn ein Paket angekündigt wurde aber gut wir sind ja auch die mit dem Namen wie er auf dem Adressaufkleber der Pakete und Päckchen angegeben ist – für Zusteller also nicht immer primär der Empfänger 😉
Doch seit einiger Zeit gibt es das Portal paket-aerger.de zu erreichen unter http://www.verbraucherzentrale.de/paket-aerger und seit dem bin ich auch dort Stammkunde. Motivation genug für mich mal darüber zu berichten. Wer vorab mal einen Überblick bekommen möchte ob dort überhaupt Beschwerden eingehen der sollte mal diesen URL der Beschwerde Pinnwand (https://www.verbraucherzentrale.de/beschwerde-pinnwand-paket-aerger)aufrufen und sich alle Veröffentlichungen anschauen. Obacht es könnte ein längerer Urlaub dafür nötig werden 🙂

Der aktuelle Fall

Achja eigentlich langweilt es mich ja schon selber und ich kann mich gar nicht mehr wirklich aufregen so oft wie das schon passiert ist haben wir uns einfach dran gewöhnt. Heute kam die Deutsche Post vorbei, der Zusteller aus der Briefzustellerriege und hat ein Paket oder Päckchen für meinen Sohn unter der Nummer LB00872169 geliefert. Meine Frau hat lächelnd angenommen. Man kennt sich inzwischen der Briefzusteller ist immer nett und hat uns in der Vergangenheit auch aufgeklärt, dass dort in Herrenhütte wo die vielen DHL Autos stehen gar nicht die Paketverteilung beherbergt ist sondern die Briefzustellung. Gut mit der Briefzustellung hatte ich nie Probleme und daher bin ich beruhigt, dass ich die davor rauchenden Zusteller nach Abholung meiner Pakete aus der Filiale noch nie angepöpelt habe obgleich ich immer dachte dies wären die Paketzusteller. 
Egal, wichtig das Postpaket ist angekommen und wurde angenommen. Im Gegensatz dazu wurde das GLS Paket mit der Nummer 3JPNLG gar nicht erst versucht zu zustellen. Ok, ich kann mir denken woran es liegt. Diesmal war es bestimmt nicht unser Name sondern eher der Inhalt. Wir wohnen in der 3. Etage und haben bei Amazon einen Teppich bestellt. Vermutlich hatte der Zulieferer keine Lust diesen 3 Etagen nach oben zu tragen obgleich wir einen Fahrstuhl besitzen. Dafür soll ich ihn jetzt mangels Auto zu Fuß aus der nächsten Filiale holen. Vielen Dank dafür! Es wird nix bringen aber ich setze schon mal wieder das nächste Schreiben und die Geldforderung für die erneute Zustellung auf, denn ich werde mich nicht abschleppen mit dem Ding. Schließlich habe ich den Transport bezahlt und war zu Hause.

Doch wie gesagt wir haben darin schon Übung – ändern wird sich vermutlich trotzdem nix aber man muss es wenigstens versuchen sich zu wehren. Sonst heißt es noch, dass hat den Kunden doch gar nicht gestört. Also übliches Vorgehen: Als erstes ein Eintrag auf paket-aerger.de mit Veröffentlichung und dann eine Beschwerde an den Zustelldienst mit Aufforderung zur erneuten Lieferung und Information des Absenders über Amazon über den Sachverhalt. Dann abwarten bis das Paket aus der Filiale an den Absender zurückgeschickt wird. Den Absender um eine erneute Lieferung mit Rechnung für die entstehenden Kosten und eine Bankverbindung zum Begleichen bitten und warten bis es erneut zugestellt wird. Dann Rechnung begleichen und Rückforderung der Kosten an den Paketdienst als Mahnung senden. Klar mach ich das nur mit Dingen die nicht dringend sind, sonst wäre ich vermutlich auch schon pleite, aber wie gesagt man muß sich wehren sonst wird sich nix ändern. Die Hoffnung bleibt, wenn auch nur eine kleine.

Natürlich könnte ich alles viel leichter haben, zumindest mit leichten, einfachen Paketen. Diese könnte ich mir einfach in die nahegelegene Pakstation liefern lassen und abholen wann ich möchte. Dies habe ich auch lange Zeit getan. In seltenen Fällen wurde die Lieferung in die nächste Filiale umgeleitet weil die Pakstation voll war aber in der Regel hat es gut funktioniert.
Dann kam DHL leider auf die Idee eine neue Authentifizierung einzuführen. Die Pin für die Abholung wird ans Handy geschickt. Das dieses Verfahren prinzipiell total unsicher ist sollte klar sein – zumindest mir als Programmierer ist das klar. Auch gibt es Vorträge wie diesen über ähnliche Verfahren bei Banken und wie man diese austrickst.

Welche Möglichkeiten es allgemein gibt kann man hier nachlesen: https://www1.cs.fau.de/filepool/projects/apptan/Unsicherheit-AppTAN.pdf

Jedenfalls habe ich damals DHL darüber informiert, dass ich dieses Verfahren für deutlich unsicherer halte als das bis dato genutzte User/Password Verfahren und ich daher die Packstation zukünftig nicht mehr nutzen werde. Nun wie zu erwarten war, hinterlässt solch eine Information keine weitere Wirkung bei derartigen Unternehmen. Nunja seitdem ärgere ich mich mit den Zustelldiensten rum aber zumindest kann ich behaupten, dass noch kein Paket zu meinen Lasten verloren gegangen ist.

Also ja, es sind bereits Pakete verloren gegangen von unversicherten Amazon Lieferungen – also in Postdeutsch vermutlich dann Päckchen aber die Kosten für die erneute Lieferung hat bislang immer der Absender getragen obwohl der Zusteller die Schuld trägt. Da tuen mir die kleinen Firmen auf dem Amazon Marketplace wirklich leid. Von Amazon bekommen sie als Lieferkosten nur das untere Limit (also unversicherte Päckchen bezahlt) und wenn sie die Versicherung selbst zahlen würden, wäre die Gewinnmarge negativ.

Doch ich denke bald wird alles anders, denn paket-aerger.de ist eine Plattform der Verbrauchenzentralen. Wenn man dort auf der Pinnwand die Beiträge verfolgt bekommt man den Eindruck es könnte nur noch Stunden dauern bis das Volk geschlossen zu den Paketdienstleistern marschiert und diese wie 89 die Stasi Zentralen auseinander nimmt. Viel Glück dem, der an diesem Tag dort Dienst hat.

Und weil ich das ganze Thema inzwischen derart belustigend finde habe ich auch schon einen Favoriten auf paket-aerger.de gekürt und möchte diesen hier kurz vorstellen. Es handelt sich um diesen Artikel: https://www.verbraucherzentrale.de/SES69778988/beschwerde-pinnwand-paket-aerger?fall=iUDe0ayPMPpvrvte&LIMITSTART=70

Für die Zeiten in denen der Link vom Internet vergessen sein wird hier der Wortlaut:

Paket

Kein Zustellungsversuch – nur Zettel in den Briefkasten

Meine Frau war zuhause als das Paket kam. Das Fahrzeug hielt vor unserer Haustür an (es war ein PKW), eine Frau stieg aus mit einem Zettel in der Hand und warf diesen in den Briefkasten ohne zu Klingeln! Später stellten wir fest das es sich um die Zustellung des erwarteten Paketes handelte. Auf dem Zustellungschein stand, Zustellungsversuch 14:00 nicht möglich, es war aber schon 14:30 als der Zettel in den Briefkasten gesteckt wurde.

Ist Ihnen das auch passiert?

Stellungnahme des Paketdienstleisters

Die DPD iloxx eService GmbH schreibt:

Dass trotz Ihrer Anwesenheit die Zustellung vor Ort nicht erfolgreich war tut uns sehr leid. Damit wir den Fall nachvollziehen können, würden wir Sie bitten, dass Sie uns direkt über Facebook oder Twitter mit Angabe der Paketnummer kontaktieren. Wir werden den Sachverhalt dann gerne dem Depot vorlegen, damit dies geprüft wird.

Viele Grüße, Ihr DPD Team

Zwar ist schon der Vorgang der Lieferung interessant aber noch interessanter finde ich ja die Aussage den Dienstleister über Facebook oder twitter zu kontaktieren. Klar das sind ja total sichere Plattformen, warum also nicht! Wenn ich mich dort Obama nenne dann ist doch klar das das Paket an Obama nicht zugestellt wurde. Vermutlich wird es eine sehr kurze Antwort geben – Zustellungen ins Ausland waren zu dem Zeitpunkt nicht möglich 🙂 🙂 🙂

In dem Sinne, bis der Postmann wieder nicht klingelt.

GLS-1

Alle Jahre wieder – Handykauf

Motivation

Wie immer bei der heutzutage überall eingebauten Obsoleszenz – nach 2 Jahren ist das Handy spätestens kaputt. Also muss ein Neues her. Genau zum Jahreswechsel 2015/16 war mein Samsung nun dahin. Geplant war also nicht ein Neues zu kaufen aber da es nun notwendig wurde musste ich mich doch mit den aktuell verfügbaren Geräten befassen.

Anforderungen

Über das Vergleichsportal http://www.inside-handy.de/ habe ich mir einen Überblick über die  Eigenschaften aktueller Handies verschafft. Da ich als Betriebssystem Android gewöhnt bin habe ich zunächst geschaut welche Version aktuell ist. Die Version 6 ist bereits herausgekommen aber die Version 5 ist wohl noch am meisten verbreitet. Nach ein bischen hin und her und vielen Vergleichen bin ich also auf die folgende Liste mit Anforderungen gekommen:

  • Display 5 – 6 Zoll Diagonale
  • Android Version 5.1 aufwärts
  • Interner Speicher 16 GB oder höher
  • Ohne Simlock
  • Ohne Vertrag
  • Octa Core 1,2 GHz und höher
  • LTE
  • WLAN mit xxx.n Protokoll Support
  • DLNA Support um das Bild auf einen TV wiedergeben zu können
  • USB-OTG
  • SD Kartenslot für Größen um 128 GByte

Favorisierte Geräte

  1. Huawei G8
  2. Samsung Galaxy S5 neo
  3. Huawei P8

32C3

Der jährliche Weihnachtstress

Jedes Jahr das Gleiche, im Dezember zunächst der Run auf die Geschäfte um schnell noch die benötigten Geschenke zu besorgen. Dann die Sache mit dem Baum, das Geputze und die Familie ist in heller Aufregung. Dann noch das Besorgen der Weihnachtsgans und irgendwann liegen die Nerven blank. Jahr für Jahr die gleiche Leier und man fragt sich ob dies ewig so weiter geht. Und ja genau das wird es wenn man nix aktiv dagegen unternimmt. Dabei würde man sich doch gern auch einfach mal entspannt zurücklehnen und mit Freunden über Computer und drum herum quatschen. Doch welche Freunde haben schon über die Feiertege Zeit? Ganz abgesehen das ja die Familie auch was vom Papa haben will. Da hilft nur eins, ein Plan! Dieses Jahr geht es zu einem Congress von Computerbegeisterten und die Familie bekommt eine Woche Urlaub in der schönen Hansestadt Hamburg spendiert nebst Geld fürs Shopping. Das kann eigentlich nur gut ankommen und Bingo es ist ok.

Der Erstkontakt

Nachdem es dann wirklich geklappt hat und ich im Internet per google die richtige Seite des CCC gefunden habe war ich zunächst etwas verwundert über die spärlichen Informationen. Gut es war Oktober und wie ich aus der Presse wusste wird der Congress erst im Dezember zwischen Weihnachten und Silvester stattfinden. Doch zumindest war schon ein Eintrag zum Zeitraum zu finden. Also die Seite schnell gemerkt und einmal in der Woche besucht. Inzwischen ist es November und endlich gibt es Infos zu Congress doch wo bekommt man die Karten her? Egal, auf jeden Fall ist inzwischen klar es ist Hamburg und nicht Berlin und es findet vom 27.122015 bis 30.12.2015 statt. Damit lässt sich das Hotel schon mal reservieren. Wo genau? Hamburg-Dammtor in der Nähe des CCH. Es gibt sogar Züge die von Nürnberg bis Dammtor ohne Umstieg durchfahren.

Dann endlich ist es auch möglich Tickets im Internet zu ordern. Die Preisgestaltung ist vielfältig, jeder soll so viel zahlen wie er möchte. Nicht subventionierte Tickets beginnen bei 130€ Als Jugendlicher kommt man auch schon mal kostenlos rein. Inzwischen ist es Ende November – ich hätte nie gedacht das so ein riesiges Event so kurz vor Termin erst seine Tickets verkauft. Nun gut mein Ticket ist schnell bestellt aber der Download ist wohl erst kurz vor Beginn möglich. Also wieder warten. Nach ca. einer Woche sind die Tickets ausverkauft. Wenn später der Download nicht funktioniert habe ich keins 😦

Auch diese Seite war sehr schlicht gehalten. Langsam kommen mir Zweifel? War das wirklich die richtige Seite? War es ein Phishing? Ich prüfe den URL – da steht eindeutig ccc hinten aber das heißt ja nix. Jetzt muss noch die Domain stimmen. Ist es org, de, net oder welche ist die offizielle? Ich bin ratlos und hoffe einfach auf mein Glück. Im schlimmsten Fall habe ich 130€ verloren – das werde ich überleben!

Inzwischen habe ich das Hotel mehrmals umgebucht und bin so von insgesamt 1500€ auf etwa 1000€ gekommen. Zu meiner Freude funktioniert jetzt auch der Download Link für das Ticket. Inzwischen sind es nur noch 2 Wochen bis Weihnachten. Unsere beiden Katzen haben für die Zeit des Kongresses auch eine Unterkunft gefunden. Leider zwei Einzelzimmer für insgesamt 360€. Hoffentlich behagt ihnen der Luxus. Es war die einzige Pension in Nürnberg welche überhaupt noch Plätze frei hatte. Zwischenzeitlich habe ich im Netz auch eine Abfrage gefunden in welcher man sich für die einzelnen Sessions registrieren kann. Das ganze nennt sich Fahrplan. Das Ergebnis meiner Auswahlen habe ich vorsichtshalber mal ausgedruckt.

Es geht los

Gestern sind wir in Hamburg Dammtor angekommen und haben unser Hotel bezogen. Heute geht es nun also los. Meine Familie will sich den Hafen anschauen und ich gehe rüber zum Congress. Es ist gegen 09:00 als wir einen kurzen Blick ins CCH werfen. Es wuseln viele Leute durch die Gegend und auch eine schon etwas längere Schlange hat sich gebildet. Ich vermute das sind die Leute welche keine Tickets mehr bekommen haben und nun noch auf den Vorortverkauf hoffen. Wir gehen wieder und ich schlendere noch eine Weile mit meiner Familie in Richtung Bahnhof. Letztlich verabschieden wir uns und ich gehe zurück zum CCH.

Hier ist die Schlange inzwischen stark angewachsen und nein die Leute in der Schlange wollen keine Tickets kaufen. Sie haben alle genau wie ich bereits ihre Tickets und benötigen nun die konkrete Eintrittskarte – ein Bändchen. Also stelle ich mich an. Entgegen meiner Erwartungen geht es recht zügig voran und nach ca. 15 Minuten bekomme ich mein Bändchen. Dieses wird mir von einem Engel auch gleich so angetackert das es die nächsten 3 Tage durchhält. Ab jetzt heißt es sich in die Atmosphäre einleben und das Vokabular herausfinden. Den ersten wichtigen Begriff habe ich gerade erwähnt – Engel. Davon scheint es hier eine Menge zu geben und ihre Aufgaben scheinen vielfältig zu sein. Zum einen sorgen sie für Ordnung zum anderen helfen Sie Leute die ihre Sachen nicht mehr finden oder verloren haben oder auch bei anderen Problemen. Sie kennen sich im Gebäude aus und wissen auch wo die Toiletten zu finden sind. Wenn Engel selbst Hilfe benötigen finden sie sich im Heaven (Himmel) ein. Die Beschilderung erfolgt hier häufig in English aber man kommt auch ohne English durch. Im Bedarfsfall sucht man den Infodesk einfach etwas öfter auf. Als erstes wird mir dort geraten 2 Apps aus dem Android App Store zu installieren. Einmal den 32c3 Navigator und den 32c Fahrplan. In Letzterem findet man die geplanten Vorträge, Ersterer berechnet die Routen von einem Raum zum Nächsten – mit Bildchen welche aber nicht ganz intuitiv sind. Damit läuft der erste Tag wie am Schnürchen. Die 32 so erfahre ich steht für den 32. Congress.

Das Defragmentieren

Da mich niemand hetzt suche ich mir für den ersten Tag diverse Vorträge  aus meinem heimischen Fahrplanausdruck die ich besuchen wollte und gehe dort hin. Das erste woran man sich bei Vorträgen gewöhnen muss ist das defragmentieren. Ich bin ein Mensch der sich nicht gern in Menschenmengen befindet sowie immer eine Toilette in der Nähe wissen muss um sich wohl zu fühlen. So  suche ich in allen Veranstaltungen immer Randplätze welche direkt an einem Gang oder Fluchtweg liegen. Daher war das Defragmentieren für mich gar nix und ich brauchte eine Strategie wie ich einen stabilen Platz bekam. Zum Hintergrund sei gesagt, die Veranstaltungen werden erwartungsgemäß sehr gut besucht. Deshalb ist meist auch kein Platz mehr frei und aus Sicherheitstechnischen Gründen sind die Gänge und Fluchtwege natürlich frei zu halten – darum kümmern sich auch wieder Engel. Beim Defragmentieren werden nun also die Randbereiche eines Raumes gebeten sich zu erheben und solange in Richtung Zentrum zu gehen bis jeder einen Platz hat ohne einen leeren Nebenplatz. Irgendwann werden dann die Türen geschlossen – jetzt lassen die Engel keinen mehr rein. Alle die noch einen leeren Platz neben sich finden heben dauerhaft die Hand bis die Leute welche noch durch die Gänge irren den Platz besetzen. Wenn keine Hand mehr oben ist werden die Leute aus den Gängen gebeten den Raum zu verlassen. Nun beginnt die Veranstaltung. Erstaunlicherweise meist sogar pünktlich oder höchstens 2 Minuten verspätet. Die Organisation ist wirklich perfekt. Der mittlere Bereich wird übrigens auch defragmentiert aber hier kann man vorher nicht sagen in welche Richtung geshiftet wird. Nach meiner ersten Veranstaltung wusste ich also welche Plätze nicht defragmentiert werden – Sitzordnung gehackt würde ich sagen 😉

Und nun wohin?

Mir scheint, dass auf dem Congress für jeden etwas dabei ist, allerdings muss man sich erstmal in die Begrifflichkeiten einfinden.  Da gibt es also Vorträge – das war einfach herauszufinden.

Dann gibt es Shared Tables – also Tische die von jedem genutzt werden können und an denen sich auch Stromverteiler befinden. Diese füllten sich so nach und nach mit Leuten von denen ich immer das Gefühl hatte, sie würden sich irgendwie schon kennen. Das stimmte aber nur zum Teil.

Denn offensichtlich gab es auch Chaospatinnen welche dem Neuling erste Hinweise gaben was wie funktioniert und dabei gleich mehrere Neulinge zusammen brachten. Leider war für mich nicht zu erkennen wer eine solche Patin war und ich musste irgendwelche Leute fragen die eigentlich ganz andere Dinge tun wollten als einen Neuling beraten und auch die Engel waren für mich nicht besonders kenntlich – außer der Eine der die Bänder antackert 🙂 der hatte rosa Häschenohren auf das fand ich cool 🙂 Naja die Leute vom InfoDesk kannten mich dann auch bald persönlich 🙂  

Am zweiten Tag sass ich dann auch bei den Shared Tables und bemerkte das die Leute am Tisch noch zu Workshops gingen. Diese waren wohl im Wiki findbar welches ich aber nicht aufrufen konnte. Da auch der InfoDesk meinte, dass das Wiki schon den ganzen Tag offline ist wunderte ich mich sehr, dass die Anderen lesenden Zugriff erhielten. Später im Hotel beim nächsten Frühstück erfuhr ich von jemanden, dass das Wiki wohl auch gespiegelt wurde und so Zugriff möglich war.

Gut mir nutzte das erstmal nix und ich suchte nun die Workshopräume direkt auf und fand vor jedem einen Zeitplan. Bald musste ich erkennen das ich nicht der Einzige war der sich für Verschlüsselung interessierte und befand mich plötzlich in einem zum Bersten gefüllten Raum mit Sitzplatz im Gang an der Erde – das letzte Mal sass ich vor ca. 20 Jahren so in einer Vorlesung. Ich wusste nicht wie lange die Veranstaltung gehen würde, meine Nachbarn sprachen erwartungsgemäß wieder nur english und ich wusste die Art zu sitzen halten ich ca. 30 Minuten aus. Also hab ich meinem rechten Nachbarn einfach immer wieder das Wort duration an den Kopf gewurfen bis er nach diversen Antworten eine kurze fand in der nur two hours enthalten war. Ich konnte den Platz noch vor Beginn der Veranstaltung jemanden anders überlassen 🙂

Als Letztes vielen mir noch viele Assemblies auf. Aus meiner Sicht waren das so eine Art Bastelstände. Jemand beschäftigte sich zu Hause offensichtlich mit einer Idee und fing an dabei etwas zu basteln. Dann schleppte er es zum 32C3 und zeigte es anderen Interessierten oder bastelte mit Anderen daran weiter. Im Prinzip stellt sich die Situation wie auf einer Messe es bedarf anfangs ein wenig Mut die Leute anzusprechen, da man zunächst ein Einstiegsthema braucht und nicht an jedem Stand das Thema direkt erkennbar ist aber dann läufts 🙂

Zusammenfassend lässt sich sagen für einen über 40 jährigen Neuling ist der Einstieg nicht gerade leicht aber machbar. Es geht immer irgendwie weiter, da die Leute alle sehr hilfbereit sind. Problematisch für mich war natürlich das viele gar kein Deutsch reden und ich kein English aber gut das ist kein Massenproblem 🙂 Auf jeden Fall werde ich wieder mal hinfahren aber dann nehme ich mir auch was zum basteln mit. Wenn man selbst was zeigt findet man vermutlich noch viel leichter gezielten Gedankenaustausch über interessierende Themen.

Meine Highlights

(Erst ab 15:09 gibt es wieder Ton)