Erwerbsloser schockt Arbeitgeber mit Fragebogen

Ein paar eigene Worte dazu

Diese Idee finde ich mal echt gut und ich halte sie auf jeden Fall für ausbaufähig. Weitere Fragebeispiele könnten sein: Hat es in ihrer Firma bereits Verstöße gegen die Menschenrechte gegeben? Wurden Mitarbeiter diskriminiert? Wieviele Mitarbeiter haben bislang Anklage beim Arbeitsgericht gegen ihre Firma erhoben? Gibt es aktuell laufende Arbeitsrechtsklagen gegen ihre Firma? …
Ich halte das ehrlich nicht für einen Jux sondern bei der aktuellen Lage durchaus für sinnvoll um Arbeitgeber damit zu konfrontieren, dass die Arbeitssuchenden auch Anforderungen an die Unternehmen mit der gleichen zynischen Normalität stellen können wie diese selbst. Besonders wirksam wird das Mittel aber erst wenn es von Arbeitnehmern genutzt wird welche sich in ungekündigter Stellung ohne Wechselwunsch befinden. Klar verbaut man sich die Zukunft in dem Unternehmen aber es gibt sicher Firmen bei denen Sie nie anfangen wollen oder?

Aufgewacht

Soeben erreicht mich eine E-Mail eines Erwerbslosen, der seinen Angaben nach ein Stellenvermittlungsangebot mit Rechtsfolgenbelehrung von seinem Jobcenter erhalten haben will auf das er sich umgehend bewarb.  Beim Vorstellungsgespräch bei dem Zeitabeitsunternehmen sollte der Bewerber nun einen Personalfragebogen im Eingangsbereich der Personaldienstleistung ausfüllen bevor er in das Büro des Personaldisponenten gehen sollte.

Spontan überreichte der Erwerbslose seinen eigenen Fragebogen, den er vom Arbeitgeber ebenfalls ausgefüllt haben wollte. Während er den Personalfragebogen der Zeitarbeit im Foyer ausfüllte verschwand die Sekretärin am Empfang mit seinem Blatt „Fragebogen für Arbeitgeber“. Nach rund zwei Minuten vernahm der Erwerbslose einen lauten Tumult in den hinteren Geschäftsräumen und der Geschäftsstellenleiter einer renomierten großen Zeitarbeit in der BRD bat den Erwerbslosen sofort die Räumlichkeiten zu verlassen mit der Begründung, daß die Stelle leider anderweitig vergeben sei.

Der Erwerbslose bestand jedoch noch auf eine schriftliche Bescheinigung seitens des Zeitarbeitsunternehmens, daß er das Vorstellungsgespräch auch wahrgenommen hätte einschließlich…

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